Bundesmodellprogramm Generationsübergreifende Freiwilligendienste
Die Bundesregierung hat 2005 ein Modellprogramm für Menschen aller Altersgruppen gestartet, die sich freiwillig für die Gesellschaft engagieren wollen. Mit über fünfzig Projekten zum Aufbau generationsübergreifender Freiwilligendienste reagiert die Bundesregierung auf den demografischen Wandel, stärkt die Zivilgesellschaft und setzt auf mehr Freiwilligkeit in unserer Gesellschaft.
Im Verlauf einer dreijährigen Modellphase werden die Erfahrungen aus den Projekten zusammengetragen, dokumentiert und evaluiert, um übertragbare Erkenntnisse auch für andere Engagierte nutzbar zu machen und um erfahrungsbasierte Empfehlungen für die Politik zu gewinnen.
Die Kommission „Impulse für die Zivilgesellschaft“ hatte mit ihren Empfehlungen von Januar 2004 den Weg gewiesen. In Anbetracht der demografischen Entwicklung, der Lebenserfahrung und der besonderen Potentiale der älteren Generation wird in dem Kommissionsbericht empfohlen, über generationenübergreifende Freiwilligendienstmodelle nachzudenken und dabei der Zielgruppe der älteren Menschen besondere Beachtung zu schenken.
Unter Einbindung sowohl des klassischen Vereins- und Verbandslebens als auch neuer Formen des bürgerschaftlichen Engagements sollten Freiwilligendienste künftig für alle Altersgruppen, für Frauen und Männer in der Erwerbs- wie in der Familienphase sowie generationsübergreifend angeboten werden, nicht zuletzt zur Ermöglichung eines neuen Miteinanders der Generationen. Diese Empfehlungen werden im Modellprogramm aufgegriffen und umgesetzt. Der Aufbau dieser Freiwilligendienste wird zusätzliche Initiativen auf Landesebene und besonders auf kommunaler Ebene anstoßen.
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